Schnappschuss#1

Der Herbst und seine Farben, das intensive, warme Licht und die markanten Schatten der am Morgen noch so tiefstehenden Sonne lassen mich zurzeit auf meinem Weg zur Arbeit sehr oft das iPhone zücken und einfach einen Schnappschuss machen.

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Wahrscheinlich sehe ich zurzeit auch mehr Dinge, die ich irgendwie für mich festhalten möchte. Der Herbst lässt mich innerlich ruhiger werden, bringt mich dazu, langsamer und bedachter vorwärts zu gehen – sowohl physisch, in meiner Art mich zu bewegen, als auch wie ich mich von meinen Gedanken leiten lasse.

Im Inneren der Seifenblase

Bei einem Spaziergang heute Vormittag durch die Innsbrucker Altstadt traf ich auf einen Mann, der alle, die an ihm vorbeikamen, in seinen Bann zog. Lediglich mit zwei Bambusstöcken, einer Schnur und einem Eimer Seifenwasser schaffte er es, jedem Vorbeikommenden ein Stückchen Glück ins Gesicht zu zaubern. Man musste einfach kurz stehenbleiben und sich die gigantischen Seifenblasen ansehen, die er hier mitten im sonstigen Trubel der Altstadt erschuf.

Riesen-Seifenblasen in der Altstadt von Innsbruck

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Riesen-Seifenblasen in der Altstadt von Innsbruck

Riesen-Seifenblasen in der Altstadt von Innsbruck

Seifenblasen gehören wohl zu den Dingen, denen sich niemand so wirklich entziehen kann. Sie üben eine ganz eigene Faszination auf jeden Menschen aus, egal ob jung oder alt. Vielleicht weil sie ein klein wenig nicht von dieser Welt sind, nicht greifbar, mit all ihren Farben, Größen und (im heutigen Fall) auch Formen die sie annehmen können.

Und auch mich verzauberten sie vollends, als ich die Chance bekam, Bilder über den Rücken des Künstlers zu machen, quasi aus dem Inneren der Seifenblase heraus:

Riesen-Seifenblasen in der Altstadt von Innsbruck  Riesen-Seifenblasen in der Altstadt von Innsbruck  Riesen-Seifenblasen in der Altstadt von Innsbruck